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Beschreibung der Seminarfächer für das SJ 2016/17

Rettet die Welt!

Aber wie? Wo soll man anfangen? Hat das schon mal jemand gemacht? Muss man das überhaupt tun? Wer sind denn die Gegner? Haben wir überhaupt eine Chance?

Physiker und Philosophen, Schriftsteller und Wirtschaftswissenschaftler, Historiker und Biologen - in allen Bereichen beschäftigen sich Menschen mit der Weltenrettung. Dabei ist mit der Welt nicht unbedingt gleich der Planet Erde gemeint, es kann auch die nähere Um-Welt, der Beitrag zu einer besseren Welt sein, der die Menschen beschäftigt.

Es soll in diesem Seminar, neben der wissenschaftlichen Methodik, der Frage nachgegangen werden, welche Ideen und Gedanken sich Menschen zu diesem Thema machen, woran die Menschheit arbeitet, um die Welt zu retten.

Kann die Welt gerettet werden?

 

Toleranz und Intoleranz in der Geschichte

Glaubenskriege, Pogrome,  WAA, Terrorismus … – ausgehend von (historischen und aktuellen) regionalen Ereignissen werden Beispiele für Toleranz und Zivilcourage, aber auch für Intoleranz in der Gesellschaft untersucht.

Dabei werden auch die Hintergründe, Grundlagen und Ursachen, aber auch die Folgen von Intoleranz näher beleuchtet.

 

SIEG UND NIEDERLAGE

Wolfsburg siegt überraschend gegen Real Madrid (Die Zeit, 6. April 2016)

US-Wahl: Bernie oder gar nicht: Hillary Clinton hat trotz ihrer Niederlage in Wisconsin einen großen Vorsprung. Aber auch ein Problem: Für viele Unterstützer von Bernie Sanders gilt sie als unwählbar (Die Zeit, 5. April 2016)

Ein Desaster für Angela Merkel: Steigt der IWF aus dem Hilfsprogramm für Griechenland aus? Für die Kanzlerin wäre das eine schwere Niederlage. Auch deshalb wird es wohl nicht so weit kommen. (Die Zeit, 5. April 2016)

Das Vokabular der Sieger: Seit dem Triumph des Computers AlphaGo reden alle von künstlicher Intelligenz. Der Fortschritt dieser Technik, erklärt in fünf Begriffen (Die Zeit, 4. April 2016)

Deutschland gewinnt die Handball-EM in Polen: Zum zweiten Mal ist Deutschland Handball-Europameister. Der Außenseiter schlägt den Favoriten Spanien mit 24:17. (Die Zeit, 31. Januar 2016)

Diese Überschriften aus der Wochenzeitung Die Zeit geben einen kleinen Überblick über die Themengebiete, in denen in den letzten Tagen Sieg und Niederlage von Bedeutung waren. Aber nicht nur im Sport, in der Politik und in der Technik, auch in Beziehungen, in der Arbeits- und Finanzwelt oder im Rechtswesen spielen Sieg und Niederlage eine Rolle. Ebenso erfolgt in Literatur, Film, Fernsehen und der Musik die Auseinandersetzung mit Erfolg und Scheitern auf vielfache Weise.

Das Seminar setzt sich mit Sieg und Niederlage in den verschiedenen Kontexten auseinander, die unter anderem auch in Exkursionen (eventuell zu einer Sportveranstaltung) veranschaulicht werden. Darüber hinaus werden im Seminar wissenschaftliche Arbeitstechniken und der Aufbau einer Seminararbeit vermittelt.

 

Familie und andere Kuriositäten sozialer Beziehungen

Laut Duden ist unter dem Begriff der Familie folgendes zu verstehen:

1. aus einem Elternpaar oder einem Elternteil und mindestens einem Kind bestehende Lebensgemeinschaft

2. Gruppe aller miteinander blutsverwandter Personen, Sippe

3. systemitsche Einheit, Kategorie, in der näher miteinander verwandte Gattungen tiereischer oder pflanzlicher Lebewesen zusammengefasst sind

4. Gesamtheit, Werie von ähnlich gebauten technischen Geräten mit gleichem oder verwandtem System

Kaum ein anderes Gefüge prägt den Menschen mehr als das seiner sozialen Herkunft - im Guten wie im Schlechten.

Fasst man den Begriff Familie indes weiter, fallen Schlagwörter wie Wahlfamilie, Ersatzfamilie, Schulfamilie, Adoptivfamilie, Pflegefamilie.

Und fasst man den Begriff Familie noch weiter, geht es sehr schnell um soziale Beziehungen aller Lebewesen, unabhängig davon, ob jene gelingen oder nicht.

Das Seminar "Familie und andere Kuriositäten sozialer Beziehungen" befasst sich mit dem Phänomen aller Lebewesen, in Beziehung zu anderen Lebewesen gehen zu wollen oder gar zu müssen. Schließlich wird auch der Frage Raum gegeben, inwiefern sich soziale Beziehungen über die Jahrhunderte hinweg verändert haben.

Theater? Theater!

Mach´ nicht so ein Theater!“

Theater gibt es nicht nur auf der Bühne, sondern auch in der Politik, im Sport, in der Musik, in der Gesellschaft und bei zwischenmenschlichen Beziehungen.

Im Seminar soll geklärt werden, welche Formen des Theater-Machens es gibt. Hierbei wird natürlich auf das Theater im eigentlichen Sinn ebenso eingegangen (evtl. Theaterbesuch) wie auf die oben genannten weiterführenden Bereiche, in denen es möglich ist etwas zu inszenieren, vorzugeben oder darzustellen. Allein der Verein Bayern München hat oft gezeigt, dass es ein „Fußball.-Theater“ geben kann. Aber auch die Abgeordneten des Bundestags machen Theater bei Gesetzesentwürfen, Entscheidungen oder bei Debatten. Die Liste ist umfangreich und vielfältig.


Im Seminar selbst werden neben diesen unterschiedlichen Thematiken auch wissenschaftliche Arbeitstechniken besprochen und es wird erklärt welche Voraussetzungen an eine Seminararbeit (Umfang, Aufbau etc.) gestellt werden.

 

 

Unsere Seminarfächer für das Schuljahr 2015/16

Anti-/Held

„We could be heroes, just for one day…“sang David Bowie 1977 und thematisierte dabei eine Liebesgeschichte im Schatten der Berliner Mauer. Aber was macht eigentlich einen Helden zu einem solchen? Und wie unterscheidet er sich von einem Antihelden? Im Seminar wird zunächst eine Definition für einen Helden bzw. Antihelden erarbeitet. Anschließend werden fiktive Charaktere aus Film, TV, Literatur, Musik, … und reale Persönlichkeiten aus historischer Vergangenheit, Politik, Wissenschaft,… auf ihre Heldentauglichkeit untersucht.

Corinna Schärtl, StRin

Krieg und Frieden

„Krieg und Frieden“ lautet der Titel von Leo Tolstois epischem Roman, der von den Kriegswirren der napoleonischen Zeit erzählt und nebenbei auch titelgebend für das Seminar ist. Das Thema ist aber nicht nur festgelegt auf die Auseinandersetzung mit Literatur und naheliegender Weise mit der Historie. Auch die Analyse eines (Anti)-Kriegsfilmes oder von moralischen, anthropologischen und psychologischen Zusammenhängen und Bezügen, die der Komplex Krieg und Frieden beinhaltet, bietet sich als Seminararbeitsthema an. 

Ralf Krinner, StR

 

Kunst und Kultur

Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele.

Pablo Picasso

Kunst und Kultur begleiten uns überall: in der Musik, in der Malerei, auf der Bühne, in der Poesie und im Alltag. Kunst und Kultur sind so vielfältig wie das Leben selbst.

Im Seminarfach soll erarbeitet werden, auf welchen unterschiedlichen Bereichen uns Kunst und Kultur begegnen – hierbei müssen es nicht zwingend die großen Werke bedeutender Künstler sein, sondern vor allem die unscheinbaren Kunstwerke, die aber dennoch wirkungsvoll sein können. Daneben soll auch auf das kulturelle Leben in den unterschiedlichsten Formen eingegangen werden, wobei hierbei auch diverse alternative Formen (z.B. Gegenkulturen, Protestkultur etc.) betrachtet werden sollen.

Cosima Wittenzellner, OStRin

So ein Zirkus

 

Laut Duden ist die Bedeutung des Wortes Zirkus folgende:

Zirkus „drückt in Bildung mit Substantiven aus, dass etwas in vielfältiger, bunter, abwechslungsreicher Weise auftritt [und] vorgeführt wird“.

Zirkus steht aber auch, so heißt es im Duden weiter, für „Aufstand“, „Wirbel“, „Affentheater“, „Rummel“, „Tamtam“, „Gedöns“, „Rabatz“ und „Trara“.

Bildet man Komposita mit dem Wort Zirkus drängen sich Begriffe wie Modezirkus, Politzirkus, Medienzirkus, Literaturzirkus, Schulzirkus, Fußballzirkus, Lebenszirkus u.a. förmlich auf. Aber auch der normale, klassische Zirkus bleibt dabei nicht außen vor.

Aus diesem Fundus können Seminararbeitsthemen in alle Richtungen abgeleitet werden, Hauptsache sie sind bunt, abwechslungsreich und vielfältig - so wie der Zirkus selbst.

Alexandra Schichtl, OStRin

Christine Christa, StRin

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