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13.10.2016

Das Jahr 2016 kennzeichnet zwei besondere Ereignisse für das BSZ. Wir sind bei der Lehrerbildung dabei! In Anerkennung unserer Leistungen um unterrichtliche Qualität und Schulentwicklung wurden wir beauftragt, zwei Seminare für Referendare in der Oberpfalz einzurichten

Das erste Seminar für katholische Religion als Zweitfach in Schwandorf startete im Februar 2016 am Standort Nabburg mit zunächst 2 Referendaren, im September haben dann 3 Referendare angefangen. Als Seminarlehrer fungiert der Studiendirektor Peter Winter, der sich in einem harten „Wettbewerb“ durchgesetzt hat.

Das zweite Seminar für Wirtschaft als Erstfach startete im September mit 5 Referendaren am Standort Schwandorf. Neben einer kompletten Seminarausbildung am Standort wird eine Schulrechtsbeschulung durch die Schulleitung geboten. Die Ausbildung wird durch Hauptseminarveranstaltungen komplettiert. Als Seminarlehrerin hat sich Frau OStR Claudia Ringshandl im Ausschreibungsverfahren qualifiziert.

Die Referendarsausbildung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die jungen Lehrkräfte in einem angstfreien, menschlich wertvollen und vertrauensvollen Schulklima entwickeln können, wobei individuelle Stärken gefördert und persönliche Schwächen auch durch eine positive Fehlerkultur ver­ringert werden. Durch diese Grundausrichtung wächst die Liebe zum Beruf und diese Einstellung kann wiederum an die Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden."

Diese Seminare bringen frischen Wind ins BSZ, denn junge, aktuell ausgebildete Lehrkräfte bringen neue Ideen und andere Sichtweisen auf die unterrichtliche Arbeit. Hiervon profitieren alle Kollegen, wenn sie ihre bisherige Arbeit auf den Prüfstand stellen.

Ralf Bormann, OStD
Schulleiter

Sehr geehrte Freunde des beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller in Schwandorf!

Das neue Schuljahr (2016/2017) hat begonnen und wir sind wieder erfolgreich und motiviert gestartet. Die Schülerzahl hat den gleichen Umfang der vergangenen Jahre – leichte Steigerung, die Lehrerversorgung kann mit „gut bis befriedigend“ bezeichnet werden. Das „Befriedigend“ ergibt sich aus der misslichen Lage, dass für die Lehrämter Metalltechnik, Elektrotechnik, Bautechnik oder Agrartechnik nicht genügend Nachwuchs an den Universitäten ausgebildet wird. Es fehlt vielleicht an der Attraktivität dieser Studiengänge bzw. es fehlt an der Attraktivität des Lehramtes im Vergleich zu den Angeboten der Wirtschaft in Zeiten der Vollbeschäftigung!

Diese aktuelle Situation kann zumindest mittelfristig zu großen Problemen in der Unterrichts-versorgung, aber auch in der Unterrichtsqualität führen. Hier gilt es, in neuen Kategorien und neuen Wegen zu denken. Die Stichworte sind Quereinstieg, Sondermaßnahmen, aber auch die Umstrukturierung der Studiengänge mit verstärkt pädagogischen Schwerpunkten und weg von „Vollstudiengängen“ wie z.B. Metalltechnik, deren Nutzwert in der Schule eher bescheiden erscheint!

Die zwei Megathemen der Vergangenheit und auch in der Zukunft sind Bau und Sanierung am Standort Schwandorf sowie die Flüchtlingsbeschulung.

Im aktuellen Schuljahr haben wir bei der Bautätigkeit einen ersten größeren Sieg zu verzeichnen, die Gebäudeteile für die FOSBOS, die Verwaltung und die neue Pausenhalle sind zum Ende des Jahres fertig und werden bezogen. Die sehr positiven Erfahrungen mit dem ersten Gebäudeteil, seit Schuljahr 2015/16 für Unterricht genutzt, lassen uns hoffnungsfroh in die Zukunft schauen und auf wunderbare Arbeits- und Unterrichtsbedingungen hoffen.

Ab Februar 2017 wird dann der Verwaltungsgebäudeteil weggerissen und mit der Sanierung des Hauptgebäudes begonnen. Dann kommt es zum Schwur, die Sanierung am offenen Herzen bei laufendem Schulbetrieb! Neben der logistischen Herausforderung wird auch die Lärm- und Schmutzbelastung eine enorme Erschwernis für den laufenden Unterricht darstellen.
Hier sind Nerven, Stehvermögen und eine überdurchschnittliche Widerstandskraft gefragt! Aber wir werden unser Möglichstes tun, damit unsere Schülerinnen und Schüler sich trotzdem bei uns wohlfühlen!

Der Flüchtlingszustrom hat momentan eine kleine Pause eingelegt, von den Zahlen merken wir aber am Standort Schwandorf nichts, da noch viele Schutzsuchende im System sind! Nach UN-Angaben sind 65 Millionen weltweit auf der Flucht, Tendenz wohl steigend, da die Zahl der Öko-Flüchtlinge durch die Erderwärmung rasant steigen wird! Wir sind in Schwandorf aktuell in der Lage, ca. 2/3 der berufsschulpflichtigen Asylanten und Flüchtlinge im Landkreis Schwandorf zu beschulen. Das bedeutet konkret, wir sind mit 12 Klassen an 4 Standorten in der Beschulung. Das BSZ ist im Rahmen der o.g. Klassenzahlen auch an 4 Modellversuchen beteiligt und legt in diesem Jahr zum ersten Mal bayernweit eine eigenständige Fachklasse im Bereich Metalltechnik nur für Flüchtlinge auf. Wir sind auf die Ergebnisse der Schüler in dieser Klasse sehr gespannt!
Neben den Bemühungen in den beruflichen Schulen braucht es aber noch weitere Anstrengungen nach den 2 Jahren der sprachlichen und beruflichen Berufsvorbereitung, die die Integration in Ausbildung, Beruf oder weiterführende Schulbildung zusätzlich unterstützen. Bayern hat hier dankenswerter Weise bundesweite Maßstäbe gesetzt, es muss aber noch eine Schaufel drauf gelegt werden, um sicher die gesamtgesellschaftliche Integrationsaufgabe zu bewältigen.
Unsere wunderbare freiheitliche Gesellschaft hat es verdient, dass die Integration professionell gesteuert wird!

Ich wünsche allen Nutzern viel Spaß mit unserer Homepage!

Ralf Bormann

Oberstudiendirektor, Schulleiter

04.10.2016

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