Märchenhaftes Praxisanleitertreffen

Berufsschülerinnen lernen kreativen Umgang mit Lebensmitteln

Ein wenig in ihre Kinderzeit zurückversetzt fühlten sich die Praxisanleiterinnen, die sich in der Staatlichen Berufsfachschule einem Märchenquiz stellten. Es gab aber noch einen Grund, warum an diesem Tag das Schlaraffenland sehr präsent war.

"Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen": Um welches Lebensmittel handelt es sich wohl bei diesem Satz aus einem Märchen? Solche Fragen hatten die Berufschülerinnen aus dem Bereich Ernährung und Versorgung für die Praxisanleiterinnen vorbereitet. Die Praxis in externen Betrieben ist nämlich ein wichtiger Teil der Ausbildung und soll helfen, das an der Schule Gelernte gleich in die Tat umzusetzen. Und bei dieser Gelegenheit können die Schülerinnen auch lernen, dass manchmal Theorie und Praxis "zwei Paar Stiefel" sind.

Zu Beginn des Informationstreffens an der Staatlichen Berufsfachschule dankten die beiden Fachoberlehrerinnen Barbara Röhrl und Rosemarie Schmied den Praxisanleiterinnen für ihr Engagement. Bei diesen Treffen geht es auch darum, das in der Schule Gelernte mit der Praxis in Einklang zu bringen und dabei eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Das ist für die Praktikantinnen eine Orientierungshilfe. Im Gespräch mit den Lehrkräften und den Praxisanleiterinnen ging es aber auch darum, sich den Fortentwicklungen im Bereich Versorgung und Ernährung zu stellen, vielleicht auch "alte Zöpfe abzuschneiden". Auch bei der Leistungsbewertung würden oft viele Wege zum Ziel führen, nur sollte der "Reiseweg" dazu möglichst kurz und zielgerichtet gehalten werden, so der Tenor.Praxisanleiterinnen, Lehrkräfte und Schülerinnen dokumentierten mit einem Erinnerungsfoto, dass sie in der Ausbildung "eine Sprache" anpeilen wollen.
Märchenhaft dekoriert hatten die Praktikantinnen den Imbiss für ihre Praxisanleiterinnen
beim Erfahrungsaustausch in der Berufsschule.

Zwei Praktikantinnen trugen das Motto dieses Nachmittag vor, das mit "Märchenhafte Leckereien" überschrieben war. Für die Umsetzung gab es später viel Lob von den Praxisanleiterinnen. Die Lehrkräfte brachten den Gästen auch einige Änderungen an der Staatlichen Berufsfachschule nahe, beispielsweise bei den Richtlinien. Sie appellierten an die Praxisanleiterinnen, zuverlässige und aussagekräftige Nachweise (Berichtsheft) von den Schülerinnen einzufordern.

Anhand eines Beispiels diskutierten die Teilnehmer am Infonachmittag auch die Planung und Ausführung eines Projekts sowie die Aufgaben bei einer Betreuung. Zwei Schülerinnen zeigten ihren Gästen das "Projekt Märchen" auf, dessen Planung über drei Jahrgangsstufen hinweg entwickelt worden ist.

Tatsächlich geht es in vielen Märchen um Lebensmittel: Ein giftiger Apfel spielt eine Rolle in "Schneewittchen", der böse Wolf taucht seine Pfoten in Mehl, und Rotkäppchen wird gefragt, was sie der Großmutter im Körbchen mitgebracht hat
Viele Denkanstöße

Durch intensives Suchen in Märchenbüchern und im Internet haben die Schülerinnen dazu sehr viele Denkanstöße und Rezepte gefunden oder selbst entwickelt, dem Einfallsreichtum und der Kreativität waren hier fast keine Grenzen gesetzt. Respekt und Anerkennung zollten sowohl die Lehrkräfte als auch die Praxisanleiterinnen den Schülerinnen dafür, wie sie die "märchenhaften Leckereien" zubereitet, dekoriert und präsentiert haben. "Das war schon vom Feinsten", so das einmütige Lob.

Auch der sich anschließende Erfahrungsaustausch und das gemütliche Beisammensein werden bei allen in guter Erinnerung bleiben.

 

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