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Lob für Kohlenmeilerprojekt

Ein großes Lob erntete das BSZ (Außenstelle Neunburg) für das Kohlenmeilerprojekt beim Entzünden des Meilers am 14. Juli – einem Volksfest am Cerkov, bei dem sich viele Gäste und Ehrengäste aus der Region und Tschechien einfinden.

Schon zum 10. Mal in Folge beteiligten sich heuer wieder zwei Klassen am „Waldmünchner Kohlenmeiler“, einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Waldmünchen, des Volkstumsvereins Waldmünchen, der Bayerische Staatsforsten (Forstbetrieb Roding) und dem Naturpark. Als fester Kooperationspartner war heuer die Berufsschule im 22. Jahr der Kohlenmeilertradition bereits das 10. Mal dabei. Als „win-win-Situation“ könnte man das Projekt für alle Beteiligten bezeichnen: zum einen macht es den Auszubildenden sichtbar Spaß, diese alte Handwerkskunst gezeigt zu bekommen und selbst mitmachen zu dürfen, zum anderen ist der Volkstumsverein inzwischen auf die tatkräftige Mithilfe der Auszubildenden angewiesen, um die Traditionsveranstaltung im Waldmünchner „Sommerprogramm“ weiter durchführen zu können. Die enge Kooperation zwischen der Berufsschule und den Waldmünchner Partnern geht zurück auf ein Angebot des „geistigen Vaters“ des Waldmünchner Kohlenmeilers, dem Förster Jürgen Köbler. Er stellte einst im Jahr 2008 den Kontakt zur Neunburger Außenstelle des BSZ Schwandorf her. Seit dem haben mehr als 30 Klassen von der Kooperation profitiert. Wie Schülerumfragen zeigen, bleibt der Kohlenmeiler immer in guter Erinnerung.

Ein besonderes Lob und Dankeschön konnte die Schule heuer beim Entzünden des Kohlenmeilers entgegennehmen. Die Festredner bedankten sich herzlich und rührend beim BSZ für die Mithilfe und das große Engagement der Auszubildenden. Damit ist das gelungene Projekt auch eine tolle Gelegenheit, sich überregional im Nachbarlandkreis und sogar bis nach Tschechien zu präsentieren.

Landschaftspflegeprojekt: Landwirte pflegen Flachmoor

Im Rahmen ihres Praxistages kamen am 17.10.16  alle BGJ-Praxisgruppen zusammen, um gemeinsam eine Landschaftspflegemaßnahme in der Praxis durchzuführen. Nach dem Eintreffen auf der Feuchtwiese bei Schwarzhofen gegen 08.30 Uhr lief der Praxistag wie folgt ab:
Herr Kurz vom Naturparkverein stellte der Klasse die Fläche vor, erklärte uns die besondere Schutzwürdigkeit der Fläche und zeigte uns verschiedene Pflanzen- und Tierarten,  die auf dieser Fläche vorkommen.
Die als Biotop kartierte Fläche ist ein kleinstrukturiertes Mosaik aus Feucht- und Nasswiesen sowie Flachmoorbereichen, wie seit mehreren Jahren brachliegende Braunseggensümpfe. Daher ist die Fläche nach § 30 BNatSchG gesetzlich unter Schutz gestellt. Als Pflanzenart mit Rote-Liste-Status ist auf der Fläche das Breitblättrige Knabenkraut anzutreffen. Außerdem konnten Rote-Listen-Arten von Schmetterlingen und 4 Rote-Listen-Arten von Heuschrecken nachgewiesen werden.

Durch die Mahd und den Abtransport des Mähgutes soll die Fläche weiter ausgemagert und die Verfilzung beseitigt werden, so dass insbesondere das an dieser Stelle vorzufindende Breitblättrige Knabenkraut sich besser behaupten kann.

 

Berufsschule startet ins neue Schuljahr

Die Berufsschule startet im Vergleich zum Vorjahr mit einer „schwarzen Null“ bei den Schülerzahlen. So werden heuer zum Schuljahresbeginn 465 Schüler/innen (Vorjahr: 456) in den Berufen Forstwirt, Landwirt und Mechatroniker für Land- und Baumaschinentechnik beschult. Es bleibt also bei dem Trend der Vorjahre: die grünen Berufe mit einer Mischung aus Natur und Technik sind bei den Jugendlichen gefragt.
Die Stütze der Schule bilden weiter die nunmehr 202 (200) Forstwirte, die aus ganz Bayern nach Neunburg v.W. kommen. In der landwirtschaftlichen Ausbildung befinden sich derzeit 101 (98) Jugendliche in vier Klassen, einer Berufsgrundschuljahrklasse Agrarwirtschaft (BGJ) und drei Fachstufenklassen. Die Landwirte kommen aus den Landkreisen Schwandorf und Cham sowie Teilen der Landkreise Amberg-Sulzbach und Regensburg. Auch die Auszubildendenzahl im Beruf Mechatroniker für Land- und Baumaschinentechnik ist erneut auf hohem Niveau. Mit 162 (158) Auszubildenden aus der gesamten Oberpfalz bilden sie die zweitgrößte Berufsgruppe an der Schule, die damit voll und ganz ausgelastet ist.
Auch der Landkreis Schwandorf als Sachaufwandsträger investiert weiter kräftig in den Bildungsstandort Neunburg vorm Wald. Die in den letzten Jahren gestiegenen Schülerzahlen erfordern etliche Baumaßnahmen an der Neunburger Außenstelle des großen Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller. So wurde im letzten Jahr der Erweiterungsbau der Landmaschinenhallen geschultert. In den Sommerferien wurde das Außengelände hinter dem Schulgebäude umgestaltet. Hauptziel war die Schaffung neuer Parkplätze. Der Landkreis unterstützt die Berufsschule wo es nur geht.
Beim Lehrpersonal ergeben sich zum Schuljahresbeginn keine größeren Änderungen. Zum Schuljahresende verabschiedete sich das Urgestein der Land- und Baumaschinenmechanikerausbildung, Fachoberlehrer Franz Gregori, nach 35 Jahren Schuldienst in den Ruhestand, für ihn kommt nun fest der Fachlehrer Johannes Schneider nach Neunburg v.W. ins Lehrerteam. Er hat mit Ablauf des vergangenen Schuljahres seine Fachlehrerausbildung an der Neunburger Berufsschule und im Staatsinstitut Ansbach abgeschlossen. Insgesamt unterrichten wie im Vorjahr rund 25 hauptamtliche und nebenberufliche Lehrkräfte am grünen Zentrum Neunburg v.W.
Bleibt zu erwähnen, dass angesichts der höchst erfreulichen Entwicklung auch das kreiseigene Schülerheim auf dem Schulgelände mit seinen etwa 80 Heimplätzen weiter voll belegt ist.
Der Berufswettbewerb für die Landwirte am 07. Februar und für die Forstwirte am 16. Februar 2017 sind die zentralen Großveranstaltungen im ersten Schulhalbjahr. Mit einem Tag der Offenen Tür am Sonntag, 07. Mai 2017, möchte sich die Berufsschule in die 1000-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Neunburg v.W. einbringen und zugleich ihr 60-jähriges Jubiläum feiern.

 

 

Verabschiedung von Franz Gregori durch den stellvertretenden Schulleiter des BSZ Johann Bauer (links) und den Außenstellenleiter Günter Dirnberger (rechts). Als Erinnerungsgeschenk an seine Neunburger Jahre wurde ihm ein Aquarell einer Neunburger Stadtansicht überreicht.

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